101Pro

Die Kluft zwischen arm und reich wird immer größer. Wen trifft dieser Missstand zuerst? Die Kinder! Uns fallen Bilder von hungernden Kindern ein, die den Müll durchsuchen um ihren Lebensunterhalt und den ihrer Familie zu sichern. Diese Bilder sind aber auch schnell wieder vergessen. Kinderarmut herrscht ja schließlich nur in den so genannten Entwicklungsländern, nicht aber bei uns. Falsch! In den Industriestaaten trifft diese Kluft ebenfalls zuerst die Kinder. Sicherlich verhungern in Deutschland keine Kinder mehr, aber dafür herrscht hier eine andere Art von Armut. 2,5 Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland leben in Armut und angesichts der momentanen Lage, wird diese Zahl eher steigen als abnehmen. Betroffene Kinder und Jugendliche leiden unter Chancenungleichheit. Diese Systematik, fachlich bezeichnet als “relative” Armut, schürt den Kreislauf den alle Politiker, Ökonomen und Pädagogen in den Medien mahnend anprangern: Keine Schulbildung heißt keine Ausbildung, heißt keinen Job, heißt keine Perspektive. Nicht nur die Bildungsperspektiven, sondern auch das Freizeitangebot sowie eine gesunde vollwertige Ernährung sind für diese Kinder und Jugendlichen stark eingeschränkt.

Das Deutsche Kinderhilfswerk setzt sich seit mehr als 30 Jahren für die Verbesserung der Lebensverhältnisse von Kindern in Deutschland ein. Es möchte eine  Gesellschaft schaffen, in der die Kinder ihre eigene Zukunft mit gestalten, gerade weil sie es können. Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an gesellschaftlichen Prozessen ist die Vision des Deutschen Kinderhilfswerkes, die fest in seinem Leitbild verankert ist.

Am 02. Dezember um 10 Uhr stellen wir als Projektgruppe 101pro die Ergebnisse unserer Arbeit im Konzertsaal der UdK vor.