Cinebox

 

 

 

 

 

 

 

Aktuelles

Am 6.7.2018 von 10-17 Uhr findet am Studiengang GWK ein Workshop zum Thema ‘Data Science und Film’ statt. Anmeldungen sind unter suckfuell@udk-berlin.de auch kurzfristig noch möglich. Zum Programm geht es hier.

Im aktuellen Forschungsprojekt der Cinebox setzen sich Wissenschaftler der Universität der Künste Berlin, der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf und der Universität Aarhus gemeinsam mit ästhetischem Erleben auseinander. Mit einer Methodenkombination aus Eye-Tracking, physiologischen Messungen und qualitativen sowie quantitativen Befragungen, wurde die Rezeption des Films “Sehnsucht” von Valeska Griesebach (2006) untersucht. Seit August 2016 beschäftigt sich das Forschungsteam nun mit der Auswertung der Daten. Eine Studie zur Rezeption von Musik befindet sich in Vorbereitung.

Setting

Im Labor für Rezeptionsstudien am Institut für Theorie und Praxis der Kommunikation an der Universität der Künste Berlin werden Untersuchungen zu den emotionalen Wirkungen von audiovisuellen Medienangeboten durchgeführt. Unsere ‘cinebox’ ist wie ein kleines Kino ausgestattet. In einem abgedunkelten Raum wird z.B. ein Film auf eine Leinwand projiziert, während der/die TeilnehmerIn bequem im Kinosessel sitzt. So ist ein authentisches und angenehmes Rezeptionserlebnis möglich. Der Untersuchungsablauf wird von einem Nebenraum aus gesteuert. Alternativ ist die Präsentation über einen Bildschirm möglich. Wir verfügen auch über ein mobiles Setting, in dem die Medienangebote an einem beliebigen Ort auf einem Laptop betrachtet werden.

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Themen

Wir interessieren uns für die unterschiedlichsten Medienangebote. Bereits durchgeführt haben wir Studien zu einem animierten Kurzfilm, zu Werbespots, zu restriktionskommunikativen Maßnahmen (überhöhte Geschwindigkeit im Straßenverkehr, Anti- Rauch und Anti-Alokohol-Kampagnen), zu Filmtrailern und zu Wirkungen schauspielerischer Leistungen. Ebenso denkbar sind Studien zu Bildern, Plakaten, Fotos etc.

Methoden

Der große Vorteil der Laborausstattung ist die Möglichkeit zur systematischen und ressourcensparenden Erhebung von Prozessdaten, die objektive Erkenntnisse zu unbewusst verlaufenden Wirkmechanismen liefern. Die Cinebox bietet die Möglichkeit, physiologische Parameter (Herzfrequenz, elektrodermale Aktivität, Elektromyogramm) mit der qualitativen Beobachtung der Gesichtsmimik (FACS) oder Beobachtungen des nonverbalen Verhaltens (Körperbewegungen, Gesten, etc.) zu kombinieren. Ergänzt werden diese Methoden mit individualisierten Interviews zu eigentlich unbewussten, aber über die körperlichen Reaktionen erkennbaren Wirkungen.

Methoden

Veröffentlichungen

Literatur

Suckfüll, M. (2016). Nähe durch Distanz. Filmische Mittel der Distanzierung und ihre Funktion im Rezeptionsprozess. In M. Czichon, C., Wünsch, & M. Dohle (Hrsg.), Rezeption und Wirkung fiktionaler Medieninhalte (S. 39 – 62). Baden-Baden: Nomos.

Suckfüll, M. (im Druck). Rezeptionsforschung in der Cinebox. In GWK- Jahrbuch (pp. 1-12).

Suckfüll, M. (im Druck). Funktionen des Lächelns in der Filmrezeption. In C. Schwender et al. (Hrsg.), Evolutionäre Ästhetik (pp. 1-13). Lengerich: Pabst.

Suckfüll, M. & Moellering, K. (2015). The Differential Success of Movie Trailers. Journal of Retailing and Consumer Services, 22, 138-144.

Suckfüll, M., Schmidt. J., & Reuter, M. (2014). Emotionen in der Präventionskommunikation. Gesundheitskommunikation als Forschungsfeld der Kommunikations- und Medienwissenschaft (S. 75-88). Baden-Baden: Nomos.

Suckfüll, M. & Reuter, M. (2013). Emotions Elicited by a Road Safety Campaign. International Journal of Communication and Health 2, 64-69.

Suckfüll, M. (2013). Emotion Regulation by Switching between Modes of Reception. In A. P. Shimamura (Ed.), Psychocinematics: Exploring Cognition at the Movies (314-336). New York: Oxford University Press.

Suckfüll, M., Weickenmeier, A., Schütte, E., & Schulz, J. (2012). Modalitäten der Werberezeption. Ergebnisse einer Mehrmethodenstudie. In H. Haas & K. Lobinger (Hrsg.), Qualitäten der Werbung – Qualitäten der Werbeforschung (S. 99-129). Köln: Halem.

Suckfüll, M. (2010). Films that Move Us. Moments of Narrative Impact in an Animated Short Film. Projections. Journal of Movies and Mind, 4(2), 41-63

 

Vorträge

Suckfüll, M. (2016). Emotionsforschung in der Cinebox. Vortrag im Rahmen der Hybrid-Talks. Universität der Künste Berlin, Oktober.

Suckfüll, M. (2016). Narrative Strukturen und emotionale Wirkungen. Vortrag am Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik. Frankfurt/Main, September.

Suckfüll, M. (2016). The Process of Being Moved. Paper presentation at the XXIV. Conference of the International Association of Empirical Aesthetics. Universität Wien, Österreich, August.

Suckfüll, M. (2016). Cognitive and Emotional Processing of Movies. Lecture at the Bootcamp on Immersion and Engagement in Media and Real World Experiences. University of Aarhus, Denmark, June.

Baumgarten, I., Fertmann, J., & Suckfüll, M. (2016). Cognitive and Emotional Effects of Film Style. Lecture at the Bootcamp on Immersion and Engagement in Media and Real World Experiences. University of Aarhus, Denmark, June.

 

Weitere Publikationen finden Sie hier.

 

Kontakt

Wenn Sie Interesse an einer Kooperation oder auch einfach nur an der Teilnahme an einer unserer zukünftigen Studien haben, schreiben Sie uns eine Mail an tutoren.suckfuell@gmail.com.