Dr. phil. Hans-Jürgen Arlt

Honorarprofessor für strategische Kommunikationsplanung

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geb. 1948, arbeitet in Berlin als freier Publizist und Kommunikationswissenschaftler. Bis 2002 leitete er zehn Jahre lang die Abteilung Öffentlichkeitsarbeit des Deutschen Gewerkschaftsbundes.

Nach dem Studium der Politikwissenschaft, Geschichte und Philosophie in München und Erlangen arbeitete er als Redakteur der „Nürnberger Nachrichten“ und wechselte in den achtziger Jahren als Pressesprecher zum DGB nach Düsseldorf. Mitte der 90er Jahre machte er zwei Jahre Forschungsurlaub am Institut für Journalistik der Universität Hamburg. Danach nahm er Lehraufträge im Bereich politische Kommunikation an Universitäten in Düsseldorf, Leipzig, Münster und Berlin wahr. Seit WS 2011/12 Gastprofessur an der UdK.  Seine Interessenschwerpunkte sind die Gegenwart der Kommunikation und die Zukunft der Arbeit.

2016

2016: Zwischen Einfluss und Protest. NGO systemtheoretisch beobachtet. In: Rademacher, Lars/ Remus, Nicola (Hrsg), Handbuch NGO Kommunikation, Wiesbaden: VS-Verlag (mit Fabian Arlt), im Druck

2015

2015: Die nächste Öffentlichkeit. Theorieentwurf und Szenarien. Wiesbaden: Springer VS (mit Olaf Hoffjann)

2015: Arbeit und Muße. Ein Plädoyer für den Abschied vom Arbeitskult. Wiesbaden: Springer VS (mit Rainer Zech)

2014

2014: Die Öffentlichkeitsorganisation als ein Fall von Kommunikationsarbeit. In: Altmeppen, Klaus-Dieter u. a. (Hrsg.), Soziale Ordnung durch Kommunikation. Baden-Baden: Nomos, S. 151-174

2014: Unabhängigkeit der Medien: Frei wovon und frei wozu? Über Journalismus, Boulevard, Politik und Kampagnen, in: Medien-Wahl-Kampf. Erfahrungs-Wissen und Kontext-Analysen aus Praxis und Forschung, S. 72-85. Dokumentation der Fachkonferenz am 5. 12. 2013 in Berlin: Heinrich-Böll-Stiftung

2014: Weiß der Hering, dass er im Waser lebt? Über Arbeit. In: Andreas Galling-Stiehler u. a. (Hrsg.), Als Ob. Produktive Fiktionen. Berlin: Ästhetik & Kommunikation, H. 162/163 Jg. 44, S. 124-130

2014: Missbrauchte Politik. ‚Bild’ und ‚BamS’ im Bundestagswahlkampf 2013. Frankfurt/M: Otto Brenner Stiftung (mit Wolfgang Storz)

2013

2013: Machen, mitmachen und mit sich machen lassen. Über Führung in Politik-und Wirtschaftsorganisationen. In: Zowislo-Grünewald, Natascha / Kinter, Achim / Schulz, Jürgen (Hg.): Mitarbeiterführung im 21. Jahrhundert – Der Erfolg der anderen, Baden-Baden: Nomos, S. 33-47

2013: Der Siebenhürdenlauf erfolgreicher Kommunikation. In: Bentele, Günter/Piwinger, Manfred/ Schönborn, Gregor (Hg.). Kommunikationsmanagement. Strategien, Wissen, Lösungen (Loseblattwerk), Neuwied: Hermann Luchterhand Verlag, Art.-Nr. 2.53, S. 1-27; auch unter: www.hlv-kommunikationsmanagement.de (mit Fabian Arlt)

2012

2012: Erwerbsarbeit und soziale Existenz. Leitbilder von gestern und Werte für morgen, in: Goetz, Werner/ Eichhorn, Wolfgang / Friedrich, Lothar, (Hg), Das Grundeinkommen. Würdigung, Wertungen, Wege, Karlsruhe, S. 138-149

2012: Zur digitalen Zukunft der PR. Eine Führungsfunktion oder keine mehr, in: Bentele, Günter/ Piwinger, Manfred/ Schönborn, Gregor (Hg.), Kommunikationsmanagement (Losebl. 2001ff.), Köln (mit Fabian Arlt)

2012: “Bild” und Wulff – Ziemlich beste Partner, Frankfurt/M. (mit Wolfgang Storz)

2011

2011: Strategiefähigkeit wirtschaftlicher und politischer Organisationen, in: Bentele, Günter/ Piwinger, Manfred/ Schönborn, Gregor (Hg.), Kommunikationsmanagement (Losebl. 2001ff.), Köln, im Druck

2011: Drucksache „Bild“ – eine Marke und ihre Mägde, Frankfurt/M. (mit Wolfgang Storz)

2010

2010: Verbandsführung und Öffentlichkeitsarbeit, in: Hoffjann, Olaf/ Stahl, Roland (Hg.), Handbuch Verbandskommunikation, Wiesbaden, S. 95-110

2010: Wirtschaftsjournalismus in der Krise. Zum massenmedialen Umgang mit Finanzmarktpolitik, Frankfurt/M. (mit Wolfgang Storz)

2008

2008: Alles Merkel? Schwarze Risiken, bunte Revolutionen, Oberursel (mit Wolfgang Kessler und Wolfgang Storz)

2008: Wenn aus Arbeit Kommunikationsarbeit wird. Über Kontrollverluste und Bedeutungsgewinne, in: Bentele, Günter/ Piwinger, Manfred/ Schönborn, Gregor (Hg.), Kommunikationsmanagement (Losebl. 2001ff.) Art.-Nr. 1.40, Köln

2008: Krisen sind auch nicht mehr, was sie einmal waren. Über die Differenz funktionaler und individueller Kommunikation in: Nolting, Tobias/Thießen, Ansgar (Hg.): Krisenmanagement in der Mediengesellschaft. Potenziale und Perspektiven der Krisenkommunikation, Wiesbaden.

2005

2005: Die Erben der Arbeiterbewegung im Medienzirkus – orientierungslos, in: Haubner/ Mezger/ Schwengel (Hrsg.), Agendasetting und Reformpolitik, Marburg, S. 177-200

2004

2004: Interessenvermittlung unter Bedingungen von Komplexität und Eigensinn, in: Forum.Medien.Politik. (Hrsg.), Trends der politischen Kommunikation, Münster, S. 98-109

2003

2003 mit Ingrid Kurz-Scherf (Hrsg.): Arbeit, Bildung und Geschlecht. Prüfsteine der Demokratie. Frankfurt/M., New York

2001

2001: Zwischen Öffentlichkeiten und Geschlossenheiten. Herr Hättich und Frau Wolltich als Issuesmanager unterwegs, in: Röttger, Ulrike (Hrsg.), Issues Management, Wiesbaden, S. 125-137

1998

1998: Kommunikation, Öffentlichkeit, Öffentlichkeitsarbeit. PR von gestern, PR für morgen – das Beispiel Gewerkschaft, Opladen

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