Urbania

Man sagt, im Spiel lernt man fürs Leben.

Spiele stellen ein konstituierendes Element im Erfahrungshorizont jedes Einzelnen dar. Möglichkeitspotenziale können in diesem Sinne ausgelotet und Konsequenzen des eigenen Handelns spielerisch erfahrbar gemacht werden.

Im Rahmen des Forschungsmoduls “Strata-Gamification” im MA Studiengang Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der Universität der Künste Berlin unter der Leitung von Prof. Klaus Gasteier und Prof. Dr. Jürgen Schulz entstand das Strategiespiel URBANIA.

URBANIA vereint die Systematik eines strategischen Brettspiels mit Funktionalitäten eines Wargames im urbanen Raum. Innerhalb eines geschützten Rahmens wird Öffentlichkeit zum Spielfeld. Konkurrenten kämpfen dabei um die Vormachtstellung in der Stadt URBANIA.

Metaziele des Strategiespiels sind die Kompetenzentwicklung und das Anwenden der 36 Strategeme nach Harro von Senger (2003) sowie ein Vertrautwerden mit komplexen Prozessen der Entscheidungsfindung zwischen Interessensgruppen. Vor diesem Hintergrund ist URBANIA ein lerndidaktisches Erlebnis, welches Soft Skills zum Verständnis lokalpolitischer Strukturen und gesellschaftlichen Handelns im Spannungsfeld zwischen Gesellschaft, Politik und Wirtschaft vermittelt.

Vor dem Hintergrund einer interdisziplinären Kollaboration, sucht das URBANIA- Team einen Produkt-Designer, der sich im Rahmen der Vermarktungsstrategie gleichberechtigt einbringt. Bei Nachfragen oder dem Wunsch nach weiteren Informationen steht das URBANIA-Team auch per E-Mail jederzeit zur Verfügung unter: urbania.udk@gmail.com

Alle Inhalte dieses Spiels, insbesondere Texte, Grafiken, Spielmaterial und Spielmechanismen sind urheberrechtlich geschützt (Copyright). Das Urheberrecht liegt, soweit nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet (Berlin 2013), bei:

Magdalena Ackermann
Ehsan Afshar
Daniela Dicks
Oliver Klawitter
Sebastian Prassek

Akteure:

In URBANIA gibt es folgende sechs Interes­sengruppen, die innerhalb eines politischen Machtgefüges sozial interagieren müssen, um in der Stadt mehr Einfluss zu erkämpfen:

  • Rathaus
  • Bürgerinitiative
  • IHK (Industrie- und Handelskammer)
  • Gewerkschaft
  • Umweltverband
  • Kulturverband

 

Die Akteure können durch Würfeln und Setzen ihrer Spielfigur verschiedene Er­eignisfelder besuchen und erhalten somit die Möglichkeit, ihren eigenen politischen Einfluss (ihr Stimmsteindepot) zu erhöhen, Strategeme zu erlernen sowie Skandale zu ziehen, um diese innerhalb der Stadtents­cheidung auszuspielen.

Spielmechanismus

Als übergeordneter Spielmecha­nismus lässt sich der Spielverlauf in drei Phasen strukturieren, die sich nach jeweils zwei Runden wiederholen:

 

1. Phase: Rundenbeginn:

Aufdecken einer Stadtentscheidung, über die am Ende von 2 Würfelrunden in der Stadtratssitzung abgestimmt wird. Die Spieler haben nur kurz Zeit, um zu schauen, mit wem sie konkurrieren oder kooperieren.

(Beispiel-Karte-Stadtentscheidung)

2. Phase: Einflusserwerb und strategisches Handeln in zwei Spielrunden:

Gewürfelt wird 2 Runden, in denen Bündnisse geschlossen sowie Skandale und Stimmsteine gesammelt werden.

skandal_vorn

skandal_hinten

3. Phase: Stadtratssitzung und -entscheidung:

  • Kurzes Plädoyer zur Positionierung (ca. 30 Sek.)
  • Zweiminütige Debattierphase, um Ange­bote zu machen und andere Mitspieler zu überzeugen
  • Geheime Abstimmung mit den persönlichen Abstimmungsboxen
  • Ausspielen von Skandalen und Strategemen zur Veränderung der Mehrheitsverhältnisse
  • Finale Auszählung und Vergabe der auf der Stadtentscheidung notierten Siegpunkte.

Stadtentscheidung_vorn

Stadtentscheidung_hinten

Ziel des Spiels

Der Spieler, der möglichst viele Entscheid­ungen in der Stadt URBANIA zu seinen Gun­sten beeinflussen kann und zuerst 7 Sieg­punkte gesammelt hat, gewinnt an Macht und wird am Ende des Spiels einflussreich­ster Interessenverband und mächtigste Stimme URBANIAs.

Magdalena Ackermann

Magdalena Ackermann

Daniela Dicks

Daniela Dicks

Oliver Klawitter

Oliver Klawitter

Sebastian Prassek

Sebastian Prassek

Design:
Ehsan Afshar