In der digitalen Mediengesellschaft verändern sich Formen und Formate der Kommunikation so rasch, dass es neuer Methoden, Techniken und Strategien bedarf, um auf dem Laufenden zu bleiben und den Wandel innovativ und kreativ zu gestalten. Kommunikation wird zum Kern von Geschäftsmodellen, zur Basisoperation von Gesellschaftssystemen, zur strategischen Ressource. Genau um diese innovative und kreative Gestaltung der Gegenwart geht es beim Studium der Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation.

Die vier Studienbereiche
  • Der Fachbereich ‘Kommunikations- und Medienforschung’ beschäftigt sich mit den theoretischen und methodischen Herangehensweisen der Kommunikations- und Medienwissenschaft, der Kommunikationspsychologie und der Kommunikations- und Mediensoziologie. Ziel der Lehrveranstaltungen ist es, die Studierenden zur eigenständigen, empirischen Forschung zu befähigen. Es werden Grundkenntnisse der empirischen Sozialforschung vermittelt, was beinhaltet, eigene Forschungsfragen bzw. Hypothesen aufzustellen, Forschungskonzeptionen zu entwickeln, wie auch Daten zu erheben und auszuwerten. Zugleich werden die Studierenden in die theoretischen Grundlagen der jeweiligen Bereiche eingeführt und dazu angeregt, kommunikations- und medienwissenschaftliche, psychologische und soziologische Theorien und Modelle auf aktuelle Problemstellungen der Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation anzuwenden. 

  • Im Fachbereich Strategische Kommunikationsplanung erwerben die Studierenden umfangreiche theoretische Kenntnisse und methodische Grundlagen zur Analyse strategischer Probleme sowie zur Konzeption von geeigneten Handlungsoptionen unter besonderer Berücksichtigung ihrer kommunikativen Dimensionen. Ziel ist es, die Studierenden zur selbständigen Durchführung von wissenschaftlich fundierten und interdisziplinär angelegten Planungsprozessen im Bereich der Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation zu befähigen. 

  • Text und Textgestaltung werden hier zum Spielplatz: Im Fachbereich Verbale Kommunikation lernen die Studierenden ethnografisch zu beobachten, zu analysieren, sich in der eigenen Umgebung als schreibende ‘Gegenwartsbeobachter*innen’ zu sehen, die fest-, weiter-, und einschreiben. Hier geht es um Urbanismus, das Flanieren, um interkulturelle Verständigung, um gesellschaftliche Transformationen und unternehmerische Umgebungen. Ziel des Fachbereiches ist, das eigene Schreiben durch die erlernten kulturwissenschaftlichen Methoden kompetent auf eine Reflexion des Gesellschaftlichen anzuwenden.

  • Der Fachbereich ‘Audiovisuelle Kommunikation’ (MA: Kreation und Interaktion) verbindet Methoden der Medienentwicklung mit praktischen Anwendungsbereichen der Gestaltung audiovisueller und interaktiver Medien sowie Interfaces in ihrer wachsenden Bandbreite. Neben Einführungen in die technische Handhabung verschiedener Gestaltungswerkzeuge medialen Ausdrucks bildet dieser Bereich das Spannungsfeld zwischen Medientheorie und erfahrungsbasierter kreativer Gestaltung sowie künstlerischer Reflexion methodischen und strategischen Handelns ab. Mit dem wohl höchsten Praxisanteil werden in diesem Bereich visuelle Narrationen erdacht, Filme produziert, Spiele konzipiert, Personas gestaltet, Chatbots trainiert und eigene Projekte entwickelt.

GWK Galerie
von Prof. Dr. Christian Blümelhuber, Prof. Dr. Thomas Düllo, Prof. Dr. Franz Liebl
von Konstantin Daniel Haensch (Herausgeber)
von Magdalena Augustyniak, Lena Euchenhofer, Ines Weigand, Nicolai Herzog, Patrick Grünhag und Ronja Lamberty
von Alina Czeczinski, Kai Hoff, Ruben Moser, Simone Orgel
von Gründerteam: Carsten Meier Nina Meier-Hahasvili Gregor Kalchthaler
von Alina Czeczinski
von Felix Haas, Linn Filous, Jan-Henrik Walter, Clemens Kommerell
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