bachlorstudium_1

Über den Bachelorstudiengang

Das Bachelorstudium der Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation gewährt einen weit gefächerten Einblick in die Rolle und Funktion von Kommunikation in wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Prozessen. 

Das praxisorientierte Studium zeichnet sich durch die Verbindung forschungsbasierter Analytik, strategischer Kompetenz und gestalterischer Kreativität aus. Dies drückt sich auch in den Herausforderungen aus, die während des Bachelors bewältigt werden. Das Spektrum reicht von kommunikationswissenschaftlicher Forschung über die strategische Analyse von Unternehmen und deren Handlungsoptionen, das Verfassen diverser Textsorten in verschiedenen Themenfeldern, die Produktion von Filmen und den Umgang mit Schnittprogrammen, bis hin zur grafischen, typografischen und fotografischen Entwurfsarbeit. Darüber hinaus bietet das Studium die Möglichkeit, in Seminaren wie Rhetorik oder Präsentationstraining, Softskills zu verbessern.

Das Berufsbild, das hinter diesem Studienkonzept der Universität der Künste steht: Sensibel in unterschiedlichen kommunikativen Kontexten operierende Generalisten, die in der Lage sind, planerisch und strategisch zu denken und kommunikativ zu handeln.

Ziel

Ziel des Studiums ist es, die Studierenden auf ein breites Spektrum von Wissen und Fähigkeiten zur Arbeit nach wissenschaftlichen Methoden im Feld der gezielten, medial vermittelten Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation (Auftragskommunikation) zu qualifizieren. Gleichzeitig wird auf das Weiterstudium im konsekutiven Masterstudiengang Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation vorbereitet.

Modularer Aufbau

Das Studium gliedert sich in drei Studienjahre mit aufeinander aufbauenden Studienzielen und Qualifikationsphasen.

Das gesamte Studium ist modularisiert. Studiert werden Module aus folgenden Fachgebieten:

  • Kommunikations- und Medienforschung
  • Strategische Kommunikationsplanung
  • Verbale Kommunikation
  • Audiovisuelle Kommunikation

…und verschiedene Kontextmodule aus den Bereichen Gesellschaft, Wirtschaft, Kunst und Kultur.

Das Studium besteht aus Lehr- und Lerneinheiten, die sich aus einer oder mehreren Lehrveranstaltungen, dem dazugehörigen Selbststudium und Prüfungen zusammensetzt. Jedem Modul und seinen einzelnen Lehrveranstaltungen werden, entsprechend dem dazugehörigen Arbeitsaufwand, Leistungspunkte zugeordnet. Das Studium umfasst pro Semester 30 Leistungspunkte (LP), in sechs Semestern insgesamt 180 LP. Einem LP liegen 30 Arbeitsstunden zugrunde.

Erstes StudienjahrDas erste Jahr gilt als Einführungsphase. Ziel ist die Vermittlung / Aneignung der hauptsächlichen Fragestellungen, Theorien und Methoden der Studienbereiche sowie des grundlegenden Orientierungswissens.
In jedem Fachbereich findet im ersten Jahr ein Einführungsmodul statt, das grundlegende Konzepte und Perspektiven der jeweiligen Disziplin vermittelt (Modul 1, 2, 4 und 5).
Zu Beginn des ersten Semesters wird außerdem zwischen den Kontextfächern Wirtschaft oder Gesellschaft gewählt, um einen Fokus im ersten Jahr des Bachelorstudiums zu setzen. 
Zweites StudienjahrDas zweite Jahr beinhaltet die Aufbauphase des Studiums. Ziel ist die Vermittlung / Aneignung von Fähigkeiten zum selbständigen Formulieren von Problemstellungen, zur systematischen und ergebnisorientierten Auseinandersetzung mit kommunikativen Fragestellungen sowie Erweiterung des fachspezifischen Wissens.
Im zweiten Jahr werden die Module 9 – 15 behandelt. Diese können nur besucht werden, wenn alle Module aus dem ersten Jahr bestanden wurden, da inhaltlich auf den Grundlagen des ersten Jahres aufgebaut wird.  In allen Fachbereichen finden vertiefende Module statt, zudem werden fachbereichsübergreifende Module angeboten, in denen die Gestaltungspraxis einen Schwerpunkt bildet. 
Drittes StudienjahrDas dritte Jahr gilt als Vertiefungsphase. Ziel ist die Befähigung zur selbständigen und systematischen Erarbeitung einer komplexen Aufgabenstellung, Nachweis der erfolgreichen Beherrschung der damit verbundenen Gegenstandsbereiche, der theoretischen Reflexion, der hierzu erforderlichen Methoden und konzeptionell-gestalterischen Umsetzungsstrategien.
Das Kommunikationsprojekt und die Bachelorarbeit sind essentielle Bestandteile des letzten Studienjahres.

Das Kommunikationsprojekt

Das Kommunikationsprojekt bildet den dramaturgischen Höhepunkt des Bachelorstudiums. Ab Beginn des fünften Semesters wird in Kleingruppen von vier bis sechs Studierenden eine kommunikative Fragestellung bearbeitet. Auftraggeber*innen sind häufig Unternehmen aus der freien Wirtschaft oder politische Initiativen und NGOs – auch selbst entwickelte Projekte ohne externe Auftraggeber*in sind möglich.

Das Kommunikationsprojekt soll auf den erworbenen Kompetenzen aufbauen, die im Verlauf des Studiums erworben wurden. 

Ziel ist die  Ausführung einer komplexen Aufgabe im Team, auf Grundlage der im Studienverlauf erworbenen Kompetenzen, die schriftliche Erstellung eines Projektberichtes und die abschließende Präsentation der Ergebnisse. Im Einzelnen geht es dabei u.a. um folgende Inhalte:

  • Akquisition von Aufträgen im Rahmen der Auftragskommunikation
  • Recherche von Basisdaten (Marktforschung)
  • Konzeptionelle Entwicklung einer Kommunikationskampagne unter wirtschaftlichen Bedingungen
  • Entwicklung eines Gestaltungskonzeptes, insbesondere mit sprachlichen und audiovisuellen Mitteln
  • Präsentation der Ergebnisse und Prüfungskolloquium

Präsentation 

Die Abschlusspräsentationen der Kommunikationsprojekte finden im Normalfall im öffentlichen Rahmen statt. Im Zeitraum von vier Tagen stellen alle Projektgruppen des Jahrgangs ihre Ergebnisse den Prüfergruppen, Auftraggebern und dem Publikum vor.

Die Bachelorarbeit

Auch wenn die Bachelorarbeit in Bezug auf die Anzahl der Leistungspunkte (10 ECTS) im Vergleich zu anderen Studiengängen einen eher geringen Anteil ausmacht, ist sie als Qualifizierungsarbeit ein wichtiger Bestandteil des Studiums. Ihre Note wird dementsprechend auch mit der doppelten Gewichtung für die Gesamtnote des Abschlusses gewertet. 


Best-of

Eine Auswahl der Kommunikationsprojekte aus den letzten Jahren findest Du hier:

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *